Sportclub Albuch

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12.07.10, Abteilung Disc Golf

Marc Mäding gewinnt erstes GT-Turnier

Erster GermanTour-Sieg für Junior Marc Mäding, Platz zwei für Dominik Stampfer
An gleich drei Schauplätzen heimsten Disc Golfer des Sportclubs Albuch (WSCA) am Wochenende des Fußball WM-Endspiels Erfolge ein. Vize- Europameister Michael Stelzer landete bei den 32. Stockholm Open, dem bestbesetzten Turnier außerhalb der USA, in einem absoluten Weltklassefeld auf dem hervorragenden 14. Platz. Der Söhnstettener ließ unter anderen den Deutschen Meister Simon Lizotte (22.) und Europameister Ville Piippo aus Finnland deutlich hinter sich. Bei der 4. Wental Challenge in der Nähe von Bartholomä gingen vier der fünf Divisions-Siege an WSCA-Spieler: Lothar Henseler (Grandmaster), Marc Mäding (Junioren/Gesamtsieg), Volker Meyer (Masters) und Moritz Lang (Open). In Meinerzhagen wurde Ralph Lehmann (Augsburg) Zweiter bei den Masters. Ewald Tkocz (Geislingen) holte sich den Sieg bei den Grandmasters.

Erster GermanTour-Sieg für Junior Marc Mäding
„Endlich, endlich.“ Erleichtert kommentierte Marc Mäding seinen ersten Gesamtsieg bei einem GermanTour-Turnier. Auf den kurzen, aber sehr kniffligen Waldbahnen im Wental war Präzision gefragt. „Mein Genauigkeitsspiel war top“, äußerte der 17jährige zufrieden, „auch wenn ich anfangs zu zaghaft geputtet habe.“ Mit 14 unter Par gewann der Steinheimer mit drei Würfen Vorsprung vor dem Deutschen Junioren- Meister Dominik Stampfer (Heidenheim), Moritz Lang (Söhnstetten) und Volker Meyer (Ulm). Lang war damit bester Open-, Meyer bester Masters- Spieler.

Spannende Masters-Konkurrenz
Die Masters-Konkurrenz verlief überaus spannend. Nach zwei von drei Runden auf dem auf zwölf Bahnen erweiterten Parcours führte überraschend Karl-Heinz Warnke (Heidenheim) mit 67 Würfen vor den wurfgleichen Jürgen Taube (Esslingen) und den Ulmern Volker Meyer und Martin Fohlert (alle 68). Mit der besten Runde des Turniers (29) sicherte sich Volker Meyer nicht nur den Sieg in der Division, sondern zog in der Gesamtwertung noch mit Dominik Stampfer, Zweiter bei den Junioren, und dem Open-Sieger Moritz Lang gleich. Für Meyer war es bereits der dritte Erfolg in den letzten Wochen nach dem Gewinn der WSCAVereinsmeisterschaft bei den Herren und dem B-Turnier in Grebenstein. Jürgen Taube sicherte sich Platz zwei vor dem in der GermanTour bei den Masters führenden Martin Fohlert.

Moritz Lang triumphiert in der Open-Klasse
Ähnlich aufregend die Dramaturgie in der Open-Klasse, in der nach zwei Runden vier Spieler innerhalb von nur zwei Würfen lagen: Mit der besten Schlussrunde des Quartetts sicherte sich schließlich der GermanTour- Sieger bei den Junioren 2008, Moritz Lang, den Sieg vor Konrad Haarmann (RDF Reutlingen), Dirk Elze (Söhnstetten) und den wurfgleichen Dennis Stampfer (Heidenheim) und Markus Moßig (RDF Reutlingen).

Lothar Henseler fängt Harry Vrba noch ab
Bei den Grandmastern sah Harry Vrba nach zwei Runden wie der sichere Sieger aus. Er führte mit 67 Würfen deutlich vor den wurfgleichen Lothar Henseler und Manfred Ketz (beide 70). Doch wie in allen anderen Divisionen gab auch hier die beste Schlussrunde den Ausschlag zu Gunsten von Henseler. Der Stuttgarter Manfred Ketz sicherte sich Platz zwei vor Harry Vrba und Elmar Stampfer, die sich den dritten Rang teilten.

Nathalie Moßig: Barfuß und in Flipflops zum Sieg
Für eine absolute Neuheit in der GermanTour-Geschichte sorgte Natalie Moßig, die „Reutlinger Patta-Queen“ (Natalie über Natalie). Sie hatte ihre Schuhe vergessen und musste deshalb, um in ihrer Ausdrucksweise zu bleiben, „barfuß und in Flipflops den Parcours zocken“. Doch die allgemeine Belustigung, für die ihr Auftritt sorgte, wandelte sich in Anerkennung, als es ihr nicht nur gelang, die Damen-Konkurrenz mit 24 Würfen Vorsprung auf Isabell Stöckl zu gewinnen, sondern in der zweiten Runde trotz zunehmend dreckiger Füße mit einer 38er-Runde einige Herrschaften des so genannten „starken Geschlechts“ abzuziehen. Ihr Lohn: 14,78 Punkte und Platz sieben in der GT-Gesamtwertung.

Asse durch Martin Fohlert und Jürgen Taube - „Ring of Fire“
Den Masters-Spielern Martin Fohlert und Jürgen Taube glückte an Bahn elf ein Ass. Und für Natalie Moßig war der Glückstag, der mit einer panikmachenden Panne begonnen hatte, noch nicht zu Ende. Im „Ring of Fire-Wettbewerb“ gewann sie die erste, Elmar Stampfer die zweite Runde.

Dazu werfen alle Teilnehmer, die sich in einem großen Kreis um einen Fangkorb aufgestellt haben, ihre Putter-Scheiben gleichzeitig ins Ziel. Diejenigen Spieler, die ihre Scheibe eingelocht haben, wiederholen dieses Procedere so lange, bis nur noch eine einzige Scheibe im Korb liegen bleibt. Eine gelungene Einlage eines gelungenen Turniers, das Turnierdirektor Dominik Stampfer mit seinen Helfern organisiert hatte. Noch einmal Natalie Moßig: „Vielen Dank an die WSCA-Jugend für ein wunderschönes Turnier, das habt ihr super gemacht. Wir freuen uns auf das nächste Jahr. Vielleicht dann auch wieder in Flipflops oder barfuß. Mal sehen...“

Ewald Tkocz

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Dennis Stampfer, 18.03.10
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